Geschichte
Jan Matejko, die Schlacht bei Grunwald
 "Noch nie ging es Polen [...] besser als jetzt [...] Polen ist in der Nato, 
seine Soldaten kämpfen an der Seite deutscher Kameraden in Afghanistan. Die Oder-Neiße Grenze ist garantiert, die Vertriebenen sind eine aussterbende Spezies. Einigkeit herrscht bei deutschen und polnischen Historikern über die Vergangenheit: Die Deutschen haben ihrem Nachbarn über Jahrhunderte unermessliches Leid zugefügt. Trotzdem haben die Polen 16 Jahre nach der Wende Politiker an die Macht gewählt, welche die Deutschen vor allem als Bedrohung verstehen [...]" (*)

Wäre da nicht passender zu sagen: deswegen? Was sind schon 60 Jahre Frieden im Verhältnis zu vielen Jahrhunderten in denen "
[...] die Nachbarn das Land an der Weichsel mit Unheil überzogen" (*). Noch gibt es Zeugen, die ihre grausamen Erinnerungen nicht einfach vergessen können (und sollten).

Die neue Generation tritt selbstbewusst auf. Schließlich waren es die Polen, die 1683 Europa vor den Türken retteten und durch die Gründung der Solidarnosc (1980) das Ende des Kommunismus in Europa einleiteten. 

"die Macht vergeht - das Volk bleibt" - besonders in der deutsch-polnischen Geschichte ...

Geschichte der Polen (bitte anklicken):

  > die Wiege Polens (bis 1200)

  > der Weg zur Großmacht (1200 - 1600)

  > die Nordischen Kriege (1600 - 1772)

  > die Teilungen Polens (1772 - 1900)

  > die Weltkriege (ab 1900)

*Quelle: der Spiegel, Nr. 25/ 2007